Hier findest du die häufigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Eisbaden. Mach dich vor dem Sprung ins eiskalte Wasser mit dem Wichtigsten vertraut.    

  • Stärkt das Immunsystem
  • Fördert die Durchblutung
  • Hilft beim Abnehmen
  • Stärkt die Psyche
  • Verleiht bessere Laune 😉
  • Verstärkt die Hormonausschüttung
  • Kurbelt das Herz-Kreislauf System an
  • Verbessert das Hautbild
  • Wirkt extrem belebend (spart dir den Kaffee)
  • Härtet dich ab
  • Mindert den Stress
  • Reduziert die Anfälligkeit für Alltagskrankheiten
  • Lehrt dich Ehrfurcht
  • Hilft dir aus der Komfortzone zu kommen
  1. Starte mit kalten Duschen um deinen Körper langsam an die Kälte zu gewöhnen
  2. Achte auf deinem Atem und versuche ihn langsam und gleichmäßig zu halten
  3. Steigere die Kälte sukzessive, gehe in die Badewanne mit hinreichend Eiswürfeln baden
  4. Fange an in Seen zwischen Oktober – März zu baden
  5. Suche dir fließendes Gewässer im Winter bzw. bade in einer Eistruhe / Tiefkühltruhe

Das bleibt natürlich komplett dir überlassen, aber du solltest mindestens einmal pro Woche Eisbaden um permanent von den Vorteilen zu profitieren. Optimalerweise schaffst du das 2-3 Male die Woche, das ist völlig ausreichend für ein gutes Eisbaden Training. 

Zwischen 2-5 Minuten ist eine gute Faustformel fürs Eisbaden. Generell kommt es auf die Temperatur an, je kälter desto kürzer. Die maximale Zeit sollte 15 Minuten nicht übersteigen, ansonsten kühlst du zu sehr aus. Für mehr Details zur optimalen Zeit fürs Eisbaden und einer Tabelle als Richtlinie kannst du hier nachlesen  wie lange du Eisbaden solltest

Viele denken 0°C ist die Grenze fürs Eisschwimmen oder Winterbaden, allerdings spricht man bereits unter einer Temperatur von 4°C von Eisbaden. Mehr Informationen zur Temperatur und dem Verhalten von Wasser rund um den Gefrierpunkt und ab wann Eisbaden wirklich Eisbaden bedeutet findest du hier

Für das Eisbaden gibt es unterschiedliche Atemtechniken, allerdings benötigst du diese nicht um effektiv ins kühle Nass einzusteigen. Das Wichtigste beim Eisbaden ist ruhig und gleichmäßig Ein- und Auszuatmen sobald du ins Wasser gehst. Diese Atmung beruhigt deinen Körper und Geist und hilft dir dabei nicht in Schnappatmung zu verfallen. 

Für eine spezielle Atemtechnik, die sogenannte Wim-Hof Atmung die sich gut bewährt hat um Kälte besser auszuhalten, lies dir diesen kurzen Artikel durch für die richtige Atmung fürs Eisbaden

Es ist abzuraten, den Kopf komplett ins Wasser zu tauchen. Über den Kopf verlierst du bis zu 30% deiner gesamten Energie. Zudem kann der Kopf, speziell bei Frauen durch die langen Haare dann auch nicht schnell genug wieder trocknen. Wenn du den Kopf unter Wasser tauchen möchtest, mache das am besten zu Hause unter der kalten Dusche. 

Dadurch, dass sich dein Blut in die Körpermitte zurückzieht, werden deine Extremitäten (Finger, Hände, Füße, Zehen) weniger stark durchblutet. Durch diese Selbstschutz Funktion des Körpers bleibt deine Körpermitte mit Herz und den lebenswichtigen Organen länger warm, aber deine Hände und Füße fangen schneller an zu schmerzen. Du kannst dem vorbeugen indem du sie durch Neoprenhandschuhe bzw. – schuhe schützt oder wahlweise deine Hände permanent aus dem Wasser hältst.

Mit vollem Magen solltest du nicht Eisbaden. Der Magen ist mit der Verdauung beschäftigt und benötigt deshalb bereits viel Energie, wenn du ihn dann noch mit Eisbaden überforderst, wird er abgelenkt und muss die Verdauungstätigkeit unterbrechen. Zudem kann es bei zu vollem Magen auch zu Unwohlsein oder gar Erbrechen führen. Trinken kannst du jedoch gerne vorher und auch nachher. Speziell ein warmer Tee ist eine wahre Wohltat nach dem Eisbaden. 

Du solltest auf jeden Fall vermeiden abrupt ins Eiswasser zu gehen. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen und pumpen das Blut zur Körpermitte. Das belastet das Herz sehr stark und kann Herzrythmusstörungen hervorrufen. Es kann sogar zum Verlust der Orientierung und sogar zu Bewustlosigkeit führen, was speziell im kalten Wasser keine gute Idee ist. Deshalb ist es besonders wichtig langsam und bewusst ins Wasser zu gehen. Zuerst mit beiden Beinen und kurz akklimatisieren, dann kurz die Hände und Unterarme abkühlen und danach langsam den Körper eintauchen. 

Leider nein, kalt duschen bereitet dich gut aufs Eisbaden vor, aber es ist leider nicht gleichwertig im Sinne des Effektes. Erstens bist du beim Duschen immer nur Tröpfchen ausgesetzt, das heisst du hast immer viel Kontakt zu Luft und bist nicht komplett im Wasser wie beim Eisbaden. Zweitens ist das Wasser aus der Leitung deutlich wärmer mit etwa 12-15° C als die 4°C die man beim Eisbaden anstreben sollte. 

Wechselduschen ist sehr effektiv und kann dich einfach an die Kälte heranführen. Im Prinzip ist es wie der Name schon suggeriert, abwechselnd kalt und warm duschen. Das kannst du 2-4 Male im Wechsel machen. Also warm anfangen, dann kalt (und aufhören) oder wieder warm und danach nochmals kalt. Du solltest immer kalt aufhören zu duschen!

Nein, versuche es zu vermeiden alleine Eisbaden zu gehen. Es geht und vermutlich hat das auch schon jeder Eisbader gemacht. Aber man weiß nie und wenn man dann doch jemanden zur Hilfe holen muss, dann sollte da jemand in der Nähe sein dem ihr vertraut. Zudem macht es mit mehreren auch immer mehr Spaß als alleine baden zu gehen. 

Kurz gesagt, ist das eine Art Hyperventilation, bei der du in kurzer Zeit viel Sauerstoff in dein Blut pumpst. Sie unterteilt sich in 3 Phasen:
1 Phase: Atme 30-40 Mal schnell und tief ein und aus
2. Phase: Nach dem letzten Atemzug aus Phase 1, tief ausatmen und die Luft so lange anhalten wie du kannst.
3. Phase: Sobald du den Drang verspürst einzuatmen, mache noch mal einen tiefen Atemzug und halte die Luft in deiner Lunge so lange wie möglich.
Insgesamt 3 Sets (Phase 1-3) wiederholen. Für tiefergehende Informationen, schau nach der richtigen Atemtechnik beim Eisbaden.

Nein, das brauchst du nicht. Alles was du dir anfuttern würdest wäre ohnehin sog. weißes Fett. Dieses hat primär eine Energiespeicherfunktion und etwas Wärmedämmung, allerdings sind die besten Wärmequellen für deinen Körper braunes Fettgewebe und deine Muskeln, die dich aufwärmen indem sie anfangen sich anzuspannen und zu lockern, was zu zittern und somit zur Wärmeerzeugung führt. 

Weißes Fett ist das “schlechte” Fett, es hat viele negative Eigenschaften und fördert sehr viele Krankheiten von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes, Thrombose, Schlaganfälle, etc. Braunes Fett (braune Mitochondrien) hingegen haben wir zu einem großen Anteil als Kinder, verlieren diese aber zunehmend im Alter. Braunes Fett ist “gutes” Fett, welche Energie in Wärme umwandeln, also sogenannte kleine Kraftwerke, die Energie für dich herstellen. Hier findest du weitere Informationen zu braunem und weißem Fett.

Ein Eisbad von ca. 15 Minuten verbrennt ca. 250 Kilokalorien. Und du baust dabei sogar noch braunes Fett auf. Dieses verbrennt ca. 200-400 Kilokalorien pro Tag. Braunes Fett macht also schlank weil es deine Kalorien verbraucht und diese in Energie / Wärme umwandelt. Das heisst regelmäßiges Eisbaden, wird einen Beitrag dazu leisten, dass du schlanker und vitaler wirst. Mehr zu diesem Thema findest du unter Abnehmen durch Eisbaden

Nein, das geht leider nicht wirklich gut. Die Temperatur des Wassers aus der Leitung ist leider zu hoch (12-15°C) um deinen Körper zu motivieren richtig zu arbeiten. Dein Kreislauf wird zwar angekurbelt, was auch Energie verbraucht, allerdings reicht das nicht aus um nennenswert Kalorien zu verbrauchen. 

Kryotherapie ist Kältetherapie, die dafür genutzt wird einen therapeutischen Effekt herbeizurufen. Du begibst dich dabei für wenige Minuten in eine Kältekammer mit einer Temperatur von -110°C. Nachweislich gibt wie beim Eisbaden dadurch Vorteile für den Stoffwechsel, Zellerneuerung, aus sportlicher und gesundheitlicher Hinsicht. 

Ja, ähnlich wie beim Eisbaden kannst du mit gezielter Kältetherapie auch abnehmen. Studien haben gezeigt, dass du mit after-burner Effekt bis zu 400 Kilokalorien pro Sitzung abnehmen kannst. Da eine Sitzung mit ca. 50 EUR relativ teuer ist, kannst du die gleiche Wirkung auch mit einer runde im Eisbad erreichen. 

Ja Eisbaden hilft bei der Muskelregeneration nach dem Sport. Das passiert durch eine verstärkte Durchblutung der Muskeln. Auch die Muskelschmerzen nehmen durch das kalte Bad ab, deshalb wird Eisbaden von vielen Profisportlern genutzt. Man hat jedoch festgestellt, dass Kälte die Aufnahme von Aminosäuren bzw. die Synthese von Muskelproteinen hemmt, so dass die Muskeln sich weniger schnell aufbauen. 

Definitiv ja, Eisbaden ist etwas das du unter normalen Umständen nicht erlebst, es sei denn du fällst in einen eiskalten See und kommst alleine nicht mehr raus, was nicht wirklich ein typisches Szenario ist. Es ist also der bewusste Eingriff in deinen Organismus um eine Verbesserung zu erreichen. Man könnte es auch als Bodyhacking bezeichnen, da es letztlich um deinen Körper geht. 

  • Rasende Atmung
  • Herzrasen
  • Starkes Zittern
  • Müdigkeit
  • Verwirrtheit
  • Schmerzen

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