Breathwork Trainer Ausbildung mit Zertifizierung

Atmung ist essenziell fürs Leben – und ein erstaunlich kraftvolles Werkzeug, um Körper und Geist gezielt zu steuern. In der Breathwork Trainer Ausbildung im Rahmen des Chief Ice Officer® Programms lernst du, Atemtechniken sicher und wirkungsvoll anzuleiten – und kannst daraus dein eigenes Business aufbauen.

Du lernst nicht aus dem Lehrbuch, sondern von Menschen, die die Kraft der Atmung bis ans Limit erprobt haben – darunter ein Weltrekordhalter im Luftanhalten und ein medizinisches Team aus Ärzten und Sanitätern. Wissenschaftlich fundiert, praxisnah und frei von Esoterik.

>>> Alle Details & Anmeldung auf chieficeofficer.com

Was ist Breathwork – und was macht ein Breathwork Trainer?

Breathwork bezeichnet das bewusste, gezielte Arbeiten mit der Atmung, um auf Körper, Nervensystem und mentalen Zustand einzuwirken. Über die Atmung lässt sich die Stressreaktion regulieren, die Konzentration schärfen und die Belastbarkeit trainieren – Effekte, die sich messbar im Körper zeigen.

Als Breathwork Trainer leitest du Menschen sicher durch diese Techniken: in Einzel- oder Gruppensettings, eigenständig oder als Ergänzung zu Kälteexposition, Yoga, Coaching oder Therapie. Du verstehst, warum die Techniken wirken, und kannst sie verantwortungsvoll vermitteln.

Atemtechniken, die du in der Ausbildung lernst

Im Mittelpunkt steht echtes Können statt oberflächlicher Trends. Du lernst, Atemtechniken so anzuleiten, dass deine Teilnehmenden über sich hinauswachsen – sicher und kontrolliert.

Atemkontrolle & Körpersteuerung

Wie gezielte Atmung außergewöhnliche Kontrolle über Körper und Geist ermöglicht – und wie du diese Fähigkeit weitergibst.

Atmung & Kälteexposition

Die richtige Atmung hilft, ein Maximum aus dem Körper zu holen – besonders im Zusammenspiel mit Kälte. Du lernst die sichere Verbindung beider Methoden.

Physiologie der Atmung

Was biochemisch passiert: Stresshormone, Nervensystem und Atemmechanik – fundiert erklärt vom medizinischen Team.

Sicherheit & Grenzen

Safety first: Wann Atemtechniken riskant sind, welche Kontraindikationen es gibt und wie du Sessions sicher gestaltest.

Mindset & mentale Stärke

Atmung als Tor zu mentaler Stärke: Grenzen erkennen, durchbrechen und über sich hinauswachsen.

Coaching & Business

Du übst das professionelle Anleiten von Gruppen und lernst, wie du daraus ein tragfähiges Business aufbaust – inkl. Shop-Rabatten.

Lerne von einem Weltrekordhalter im Atemanhalten

Das Herzstück der Breathwork-Ausbildung sind Trainer, die ihre Methoden bis an die Grenze des menschlich Möglichen gebracht haben:

  • Budimir „Buda“ Šobat – weltbekannter Apnoetaucher und Guinness-Weltrekordhalter im längsten Luftanhalten (24 Minuten und 37 Sekunden, 2021). Durch gezielte Breathwork-Techniken erlangt er außergewöhnliche Kontrolle über Körper und Geist. In der Ausbildung vermittelt er Atemtechniken, mit denen Teilnehmende ihr verborgenes Potenzial entfalten.
  • Łukasz „Ice King“ Szpunar – vierfacher Guinness-Weltrekordhalter (über 4 Stunden Ganzkörper-Eiskontakt). Er zeigt, wie Atmung und Kälte zusammenwirken.
  • Elina Mäkinen – finnische Winterschwimmerin und Eismeilen-Pionierin. Sie begleitet beim Meistern der mentalen Einstellung.
  • Medizinisches Team aus Ärzten und Sanitätern – für fundierte Einblicke in Physiologie, Vorteile, Risiken und Sicherheit.

Warum Breathwork und Kälte zusammengehören

Breathwork entfaltet seine volle Wirkung oft im Zusammenspiel mit Kälteexposition: Die richtige Atmung hilft, den ersten Kälteschock zu meistern, das Nervensystem zu beruhigen und die Stressreaktion bewusst zu steuern. Genau deshalb ist Atmung ein eigenständiges Modul im ganzheitlichen Chief Ice Officer® Ansatz – und als Breathwork Trainer profitierst du davon, beide Welten sicher verbinden zu können.

Die wichtigsten Atemtechniken im Überblick

Breathwork ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Methoden – von jahrhundertealten yogischen Praktiken bis zu modernen, wissenschaftlich untersuchten Protokollen. Grob lassen sich zwei Richtungen unterscheiden: beruhigende Techniken, die das parasympathische Nervensystem ansprechen und entspannen, und aktivierende Techniken, die über kontrollierte, intensivierte Atmung Energie, Wachheit und Stressresistenz fördern. Dazu kommen transformative Atemarbeit mit therapeutischem Anspruch. Ein guter Breathwork Trainer kennt nicht nur die einzelnen Methoden, sondern weiß auch, wann, für wen und in welchem Rahmen sie sinnvoll und sicher sind.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Intensive Atemtechniken mit Hyperventilation oder Atemanhalten (z. B. Wim Hof, Tummo, Kapalabhati, holotropes Atmen) niemals im oder am Wasser, beim Autofahren oder im Stehen durchführen – es besteht Ohnmachtsgefahr. Bei Schwangerschaft, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, unkontrolliertem Bluthochdruck oder psychischen Vorerkrankungen vorab ärztlich abklären. Eine fundierte Ausbildung vermittelt genau diese Grenzen.

Beruhigende und regulierende Atemtechniken

Kohärentes Atmen (Resonanzatmung)

Modern, basierend auf Herzratenvariabilitäts-Forschung

So funktioniert es: Ruhiges Atmen mit rund 5–6 Atemzügen pro Minute, typischerweise etwa 5–6 Sekunden ein- und 5–6 Sekunden ausatmen, durch die Nase und ohne Pausen.

Wirkung: Diese langsame Frequenz liegt nahe der sogenannten Resonanzfrequenz des Herz-Kreislauf-Systems und maximiert die Herzratenvariabilität (HRV). Sie aktiviert den Vagusnerv und wirkt ausgleichend und beruhigend.

Einsatz: Stressregulation, Fokus, idealer Einstieg für Anfänger.

4-7-8-Atmung

Popularisiert von Dr. Andrew Weil, abgeleitet aus dem Pranayama

So funktioniert es: 4 Sekunden durch die Nase einatmen, 7 Sekunden den Atem anhalten, 8 Sekunden hörbar durch den Mund ausatmen. Mehrere Zyklen hintereinander.

Wirkung: Die deutlich verlängerte Ausatmung betont die parasympathische, entspannende Phase des Atems. Beliebt als Einschlafhilfe und zur schnellen Beruhigung.

Box Breathing (Quadratatmung)

Unter anderem von Spezialeinheiten zur Stresskontrolle genutzt

So funktioniert es: Vier gleich lange Phasen, klassisch je 4 Sekunden: einatmen – halten – ausatmen – halten. Die Länge kann mit Übung gesteigert werden.

Wirkung: Balanciert das Nervensystem und schafft schnelle Klarheit und Fokus, auch unter Druck. Leicht zu erlernen und unauffällig in jeder Situation anwendbar.

Buteyko-Methode

Entwickelt von Konstantin Buteyko, sowjetischer Arzt, in den 1950er-Jahren

Prinzip: Die Methode geht davon aus, dass viele Menschen chronisch zu viel atmen („Überatmung“), was den CO₂-Spiegel im Blut senkt. Ziel ist eine reduzierte, leise, ausschließliche Nasenatmung und eine höhere CO₂-Toleranz. Die „Kontrollpause“ (die Zeit, die man nach normaler Ausatmung bequem ohne Lufthunger aushält) dient als Messgröße.

Einsatz: Wurde vor allem begleitend bei Asthma und funktionellen Atemmustern erforscht; fördert konsequente Nasenatmung im Alltag.

Sicherheit: Bei Atemwegserkrankungen nur in Abstimmung mit ärztlicher Begleitung anwenden.

Nadi Shodhana (Wechselatmung)

Klassische Pranayama-Technik aus dem Yoga

So funktioniert es: Mit Daumen und Ringfinger werden die Nasenlöcher abwechselnd verschlossen, sodass man im Wechsel durch jeweils ein Nasenloch ein- und ausatmet.

Wirkung: Gilt als ausgleichend und beruhigend, fördert Konzentration und ein Gefühl innerer Balance.

Zwerchfellatmung (Bauchatmung)

Grundlage jeder Atemarbeit

So funktioniert es: Tiefes Atmen in den Bauch statt flach in den oberen Brustkorb – beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke, das Zwerchfell senkt sich.

Wirkung: Verbessert die Sauerstoffaufnahme, senkt die Atemfrequenz und ist das Fundament, auf dem nahezu alle weiteren Techniken aufbauen.

Physiologischer Seufzer (Double Inhale)

Physiologisch beschriebenes Atemmuster, durch aktuelle Forschung bekannt geworden

So funktioniert es: Zwei aufeinanderfolgende Einatmungen durch die Nase (die zweite ist ein kurzes „Nachfüllen“ obenauf), gefolgt von einer langen, vollständigen Ausatmung durch den Mund.

Wirkung: Gilt als einer der schnellsten Wege, akuten Stress innerhalb weniger Atemzüge spürbar zu senken.

Aktivierende und energetisierende Atemtechniken

Wim-Hof-Methode

Entwickelt von Wim Hof, „The Iceman“

So funktioniert es: Die Methode ruht auf drei Säulen – Atmung, Kälte und Mindset. Die Atemtechnik besteht aus 30–40 tiefen, kräftigen Atemzügen (kontrollierte Hyperventilation), gefolgt von einer Ausatmung und einer Atempause ohne Luft (Retention), danach ein tiefer Einatemzug, der kurz gehalten wird. Mehrere Runden.

Wirkung: Führt zu einer Adrenalinausschüttung und einer kurzfristigen Verschiebung des Blut-pH-Werts; viele Anwender berichten von Energie, Wachheit und besserer Kältetoleranz. Oft mit Eisbaden kombiniert.

Sicherheit: Niemals im oder am Wasser, nie beim Autofahren – ausschließlich im Sitzen oder Liegen üben, da Ohnmacht eintreten kann.

Tummo (tibetisches „inneres Feuer“)

Jahrhundertealte tibetisch-buddhistische Praxis; inspirierte unter anderem die Wim-Hof-Methode

So funktioniert es: Kombination aus „Vasenatmung“ (einer Form des Atemanhaltens, Kumbhaka) und gezielter Visualisierung von Wärme bzw. Feuer im Körperzentrum.

Wirkung: Traditionell zur Erzeugung von Körperwärme genutzt. Studien an der Harvard Medical School (u. a. von Herbert Benson und später Maria Kozhevnikov) dokumentierten messbare Anstiege der Körpertemperatur bei erfahrenen Praktizierenden.

Einsatz: Kälteresistenz, Meditation, mentale und energetische Arbeit.

Kapalabhati (Feueratem / „Schädelleuchten“)

Yogisches Kriya und Reinigungstechnik (Shatkarma)

So funktioniert es: Schnelle, kraftvolle Ausatmungen durch die Nase, ausgelöst durch ein aktives Zusammenziehen der Bauchmuskulatur; die Einatmung dazwischen geschieht passiv und ganz von selbst.

Wirkung: Stark energetisierend, gilt als „klärend“ und wach machend.

Sicherheit: Nicht geeignet bei Schwangerschaft, unkontrolliertem Bluthochdruck, Herzproblemen, Epilepsie oder nach frischen Operationen.

Bhastrika (Blasebalgatmung)

Kraftvolle Pranayama-Technik

So funktioniert es: Kräftige Ein- und Ausatmung in raschem Rhythmus – anders als bei Kapalabhati, wo nur die Ausatmung aktiv ist. Wie ein Blasebalg.

Wirkung: Stark aktivierend, erzeugt schnell Wärme und Energie.

Sicherheit: Gleiche Vorsichtshinweise wie bei Kapalabhati; langsam und unter Anleitung beginnen.

Transformative und therapeutische Atemarbeit

Holotropes Atmen

Entwickelt von Stanislav und Christina Grof in den 1970er-Jahren

So funktioniert es: Über einen längeren Zeitraum bewusst beschleunigtes und vertieftes Atmen, meist begleitet von intensiver Musik und in einem geschützten, betreuten Rahmen.

Wirkung: Kann veränderte Bewusstseinszustände und intensives emotionales Material hervorrufen. Ursprünglich als drogenfreie Alternative im Kontext der transpersonalen Psychologie entwickelt.

Sicherheit: Deutliche Kontraindikationen (u. a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft, Glaukom, bestimmte psychische Erkrankungen). Nur mit erfahrener, qualifizierter Begleitung durchführen.

Verbundene Atmung / Rebirthing

Therapeutisch orientierte Atemarbeit

So funktioniert es: Kontinuierliches, „verbundenes“ Atmen ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmung über einen längeren Zeitraum.

Wirkung: Ähnlich wie holotropes Atmen auf emotionale Prozesse und tiefe Entspannung ausgerichtet; ebenfalls nur mit Begleitung sinnvoll.

Diese Bandbreite – von sanft beruhigend bis stark aktivierend – zeigt, warum eine fundierte Ausbildung so wichtig ist: Jede Technik hat ihren eigenen Wirkmechanismus, ihre idealen Einsatzgebiete und ihre Grenzen. In der Chief Ice Officer® Breathwork Trainer Ausbildung lernst du, diese Methoden zu verstehen, selbst zu erleben und sicher anzuleiten – statt sie nur oberflächlich nachzumachen.

Deine Zertifizierung als Chief Ice Officer®

Nach erfolgreichem Abschluss inklusive Prüfung erhältst du die offizielle Zertifizierung und darfst den Titel Chief Ice Officer® führen. Das Programm ist von der International Practitioners of Holistic Medicine (IPHM) akkreditiert und damit international anerkannt.

  • Online von überall aus – Abschluss in 6–8 Wochen
  • Live-Sessions mit der Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen
  • Online-Prüfung inklusive praktischem Teil
  • Titel lebenslang gültig
  • Zugang zur internationalen Trainer-Community
  • Exklusive Rabatte auf Equipment im Shop

Für wen ist die Breathwork Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung eignet sich für alle, die Menschen sicher und kompetent durch Atemarbeit begleiten möchten – ob als eigenständiges Angebot oder als Ergänzung zu bestehender Arbeit. Besonders wertvoll ist sie für Coaches, Yoga- und Meditationslehrer:innen, Mental- und Gesundheitscoaches, Physiotherapeut:innen sowie für Eisbade- und Biohacking-Begeisterte, die ihr Repertoire um fundiertes Breathwork erweitern wollen. Auch wenn du selbst tiefer einsteigen möchtest, ohne (zunächst) zu unterrichten, bist du willkommen.

Bereit, Breathwork professionell anzuleiten?

Alle Module, Termine und Preise findest du direkt auf der Chief Ice Officer® Seite.

Zur Chief Ice Officer® Ausbildung

Häufige Fragen zur Breathwork Trainer Ausbildung

Brauche ich Vorerfahrung mit Breathwork?

Nein. Die Ausbildung baut von Grund auf Wissen und Praxis auf. Eigene Erfahrung mit Atemtechniken oder Kälte ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Wie lange dauert die Ausbildung?

In der Regel schließt du das Programm flexibel und ortsunabhängig in 6–8 Wochen ab. Die Module lassen sich in beliebiger Reihenfolge absolvieren.

Ist die Ausbildung nur online?

Ja, sie ist zu 100 % digital und beinhaltet viele Live-Online-Sessions, in denen du Fragen stellen kannst – also keine reinen Aufzeichnungen.

Kann ich danach eigene Breathwork-Sessions anbieten?

Ja. Ziel der Ausbildung ist, dass du dich sicher und gut vorbereitet fühlst, um eigene Sessions und Kurse durchzuführen – sicherheitsorientiert und kompetent.

Gibt es eine Geld-zurück-Garantie?

Ja. Innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Kauf erhältst du bei Unzufriedenheit eine volle Rückerstattung – auch wenn du bereits an Modulen teilgenommen hast.

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